„Welche Webagentur kann meine bestehende Website auf TYPO3 12 upgraden?"
Fragen wie diese finde ich in meiner Search Console. Genau so werden sie bei Google eingetippt. Dahinter steckt fast immer dieselbe Lage: Eine TYPO3-Website ist in die Jahre gekommen, und jetzt wird jemand gesucht, der sie auf einen aktuellen Stand bringt.
Die kurze Antwort: Das mache ich.
Die ehrliche Antwort ist etwas länger. Denn bevor ich ein Upgrade anbiete, schaue ich mir die Seite genau an. Manchmal ist das Upgrade der richtige Weg. Manchmal ist ein Neuaufbau am Ende günstiger. In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich bei jeder Upgrade-Anfrage vorgehe, was ich zuerst prüfe und was ich danach empfehle.
Erster Schritt: ein Blick ins Backend
Jede Anfrage beginnt bei mir gleich. Ich schaue mir das Backend an. Nicht stundenlang, sondern gezielt. Ich will verstehen, wie die TYPO3-Seite damals aufgesetzt wurde.
Dabei gehe ich fünf Fragen nach.
1. Welche Erweiterungen sind installiert?
Und vor allem: Sind sie mit der Zielversion kompatibel?
2. Wie ist das Sitepackage aufgebaut?
Im Sitepackage steckt, wie die Seite aussieht und funktioniert. Ist es sauber aufgebaut, lässt es sich mitnehmen.
3. Wurde nach Best Practice gearbeitet?
Oder gibt es wilde Konfiguration, die nur der versteht, der sie damals geschrieben hat?
4. Steckt eine alte Template-Technik dahinter?
TemplaVoilà zum Beispiel. Das gab es früher, heute wird es kaum noch verwendet. Bei sehr alten Installationen kann es aber noch drinstecken.
5. Wie alt ist das Layout?
Ein Upgrade bringt die Technik auf den neuesten Stand, nicht das Design. Ist das Layout selbst schon veraltet, gehört das mit in die Rechnung.
Das Ergebnis
Nach diesem Blick weiß ich, womit ich es zu tun habe. Und dann gibt es zwei Wege.
Weg 1: Das Upgrade ist machbar
Nehmen wir eine Website auf TYPO3 10. Die Prüfung zeigt: Das Upgrade ist machbar.
Dann kalkuliere ich die Stunden, die ich dafür brauche, und Sie bekommen ein Angebot. Sie geben es frei, ich setze das Upgrade an.
Und meistens gehe ich dabei nicht nur auf TYPO3 12, sondern direkt auf die neueste Version: TYPO3 14.
Der Grund ist einfach. Wer schon einmal anfasst, sollte nicht auf halber Strecke stehen bleiben. Nach dem Upgrade auf die aktuelle Version haben Sie keinen Wartungsstau mehr. Es folgen nur noch die normalen Minor-Updates von TYPO3 — keine großen Sprünge, die sich über Jahre aufstauen.
Weg 2: Neu aufbauen ist günstiger
Vor kurzem hatte ich eine wirklich sehr alte Installation auf dem Tisch. TYPO3 8. Das Sitepackage war genauso alt.
Ein Upgrade hätte bedeutet, von einer Version auf die nächste zu gehen. Schritt für Schritt, weil sich zwischen den Versionen so viel geändert hat. Der Aufwand dafür wäre einfach zu groß gewesen.
Deshalb habe ich dem Kunden etwas anderes empfohlen: die Website einmal neu aufzusetzen.
Statt Stunden in die Migration einer alten Seite zu stecken, sollte er mir ein Budget nennen, das er zur Verfügung hat. Damit lässt sich mehr erreichen als nur eine neue Versionsnummer:
- Das Layout, das schon über zehn Jahre alt war, wird aufgefrischt und an die heutige Zeit angepasst.
- Barrierefreiheit wird direkt mit umgesetzt, statt sie später nachzurüsten.
- Die Seite startet ohne technische Altlasten.
Machbar oder zu teuer? Das entscheide ich nicht pauschal
Ob Upgrade oder Neuaufbau, lässt sich nicht an der Versionsnummer allein ablesen. Deshalb schaue ich mir jede Seite im Detail an und beantworte eine Frage: Ist das Upgrade machbar, ist es zu teuer, oder ist es günstiger, die Seite einmal neu aufzusetzen?
Diese Antwort bekommen Sie, bevor Sie sich für irgendetwas entscheiden.
Und was passiert mit den Inhalten?
Das ist die Sorge, die ich beim Thema Neuaufbau am häufigsten höre. Sie ist unbegründet.
Ihre Inhalte werden übernommen. Sie müssen nichts neu schreiben.
Das Einzige, was beim Neuaufbau vorkommen kann: Einzelne Bilder werden ausgetauscht, weil ihr Format nicht passt oder sie schlicht zu klein sind. Und wenn Sie möchten, lassen sich die Texte im selben Zug überarbeiten.
Arbeit haben Sie damit keine. Das übernehme ich direkt mit.
Ihr nächster Schritt
Läuft Ihre Website auf einer älteren TYPO3-Version? Dann schauen wir sie uns gemeinsam an. Ich sage Ihnen ehrlich, ob sich das Upgrade lohnt oder ob ein Neuaufbau die bessere Wahl ist — in einer kostenlosen, unverbindlichen Beratung, ohne Verkaufstricks.
Wo Ihre Version gerade steht und was ein Upgrade grob kostet, lesen Sie auf meiner Seite zum TYPO3-Upgrade. Dort können Sie mir auch direkt Ihre Website zur Prüfung schicken.